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Alveo blog
Wir freuen uns, die erste Studie anzukündigen, die in Zusammenarbeit mit alveo und der Vetmeduni Vienna, einer der größten Veterinäruniversitäten Europas, durchgeführt wird. Eine von Julia Huber geleitete Forschungsstudie nutzte den lungensimulator alveo. Dies ist die erste akademische Anwendung der innovativen physiologischen Feedback-Engine von alveo und markiert einen potenziellen Fortschritt in der veterinärmedizinischen Ausbildung.

Das Hauptziel dieser Studie ist es, zu ermitteln, ob die Integration fortschrittlicher Simulationstechnologien wie alveo die Fähigkeiten der Veterinärstudierenden in manuellen und mechanischen Beatmungstechniken effektiv verbessert. Eine präzise und angemessene Beatmung ist besonders während chirurgischer Eingriffe und in der Intensivpflege entscheidend, was die Bedeutung umfassender Trainingsmethoden unterstreicht. Die Forschungshypothese lautet, dass Studierende, die mit einem lungensimulator mit physiologischem Feedback trainiert werden, bessere manuelle und mechanische Beatmungsfähigkeiten zeigen als diejenigen, die mit herkömmlichen Testlungen geschult werden.

Veterinärstudierende üben traditionell die Beatmung mit einfachen Testlungen, die nur begrenzte Realitätsnähe und Feedback bieten. Im Gegensatz dazu bietet alveo detailliertes, physiologisch genaues Feedback über einen softwaregenerierten Vitalzeichenbildschirm. Dies ermöglicht es den Studierenden, ihre Beatmungsfähigkeiten mit realistischen, Echtzeit-Reaktionen zu verbessern, die klinische Szenarien realitätsnah simulieren. Die Studie konzentriert sich explizit auf Beatmungsstrategien, die für Hunde und Katzen relevant sind und typische klinische Situationen in der Veterinärpraxis widerspiegeln.
Etwa 55 Veterinärstudierende im fünften Jahr, die sich auf Kleintiermedizin an der Vetmeduni Vienna spezialisieren, werden im Sommersemester 2025 an der Studie teilnehmen. Die Studierenden werden in zwei Trainingsgruppen aufgeteilt: Eine Gruppe verwendet die traditionelle Testlung, die andere trainiert mit dem alveo simulator. Die Forschung nutzt einen umfassenden Mixed-Methods-Ansatz mit Direct Observation of Procedural Skills (DOPS)-Bewertungen, Online-Likert-Skalen-Umfragen und Fokusgruppeninterviews, um die Lernergebnisse gründlich zu evaluieren.

Erwartete Ergebnisse sind eine verbesserte klinische Kompetenz, ein gesteigertes Selbstvertrauen bei den mit der fortschrittlichen Simulation geschulten Studierenden sowie wertvolles qualitatives Feedback zur Trainingserfahrung. Diese Studie stellt einen bedeutenden Fortschritt in der veterinärmedizinischen Ausbildung dar und hat das Potenzial, zukünftige Curricula zu beeinflussen und die Patientensicherheit zu erhöhen.
Weitere Updates und Ergebnisse dieser wichtigen bildungswissenschaftlichen Initiative werden veröffentlicht, sobald sie verfügbar sind.